Request failed. Request failed. Waveboard Test 2016 die besten Waveboards im Vergleich

Das Wichtigste zuerst…

  • Entwickelt wurde das erste Waveboard im Jahr 2003 in Korea und eroberte rasch die Welt.
  • Die beiden bekanntesten Hersteller „Maxboard“ und „Streetsurfing“ unterscheiden sich im Aufbau, funktionieren aber gleichermaßen durch Verwinden der beiden Plattformen gegeneinander. Dieses Verwinden nennt man Torsion.
  • Die Rollenaufhängungen unter den Plattformen werden Caster genannt.
  • Interessantes Zubehör: Eiskufen zum „Maxboard“, die gegen die Rollen ausgetauscht werden
Eine lange Liste an Herstellern macht die Suche nach dem für Sie besten Waveboard nicht gerade besonders einfach und das Fahrverhalten ist insbesondere von den unterschiedlichen Konstruktionen abhängig. Was es beim Kauf zu beachten gibt und welches Waveboard Testsieger in unserem Waveboard Vergleich 2016 wurde, haben wir für Sie zusammengetragen.

1. Was ist ein Waveboard?

Das Waveboard ähnelt auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Skateboard und Snakeboard. Waveboards besitzen zwei Fußplatten (Decks), die miteinander verbunden sind und sich dennoch gegenseitig verdrehen lassen. Unter jedem Deck befindet sich je eine Rolle, die in einer schwingenden Radaufhängung (Caster) läuft. Die Caster sind in einem ca. 30° Winkel unter den Decks angebracht. Somit soll das Fahrverhalten dem eines Surfbretts oder Skateboards nachempfunden werden. Die Waveboard Rollen sind im Idealfall weicher als Inliner-Rollen und sorgen somit für bessere Bodenhaftung. Beim „Maxboard“ können die Rollen auch gegen Eiskufen getauscht werden. In Deutschland sind die ersten Waveboards seit 2007 auf dem t.

2. Ab welchem Alter ist das Waveboard geeignet?

Allgemein kann man sagen, dass Waveboard fahren ab einem Alter von 6 Jahren geeignet ist und bei allen Altersgruppen Spaß bringt. Interessant ist, dass in zahlreichen Schulen Waveboards für den Schulsport bereits ab der Grundschule sehr erfolgreich eingesetzt werden.

3. Unterschiede beim Waveboard-Typ

Es gibt einige Unterschiede in der Konstruktion der Waveboards verschiedener Hersteller. Einige Hersteller setzen auf geteilte Decks, die mit einem Rohr verbunden sind und andere auf eine Konstruktion aus einem Stück. Auch die Verwendung verschiedener Materialien ist von Bedeutung. Sehr viele Anhänger haben beide Konstruktionen, jedoch gewinnt die neue, einteilige Bauweise rasch immer mehr an Zuspruch.

3.a Waveboard mit Torsionsstange

Die wohl bekannteste, weil ältere Bauweise ist die Waveboard-Version mit Torsionsstange. Die Decks sind mit meist aus Hartplastik gefertigt und durch ein gelagertes Rohr miteinander verbunden, in dem ein Stahl-Federelement eingearbeitet ist. Die Caster sind um 360° schwenkbar. Aufgrund der verwendeten Materialien bewegt sich das Gewicht dieser Boards (je nach Hersteller) meist zwischen 3,5 - 4,5kg.

3.b Maxboard®

Das einteilig gefertigte Waveboard des Herstellers Maxboard ist besonders im deutschsprachigen Raum bekannt. Anfänglich mit 90° Grad schwenkbaren Caster, ist nun auch hier das Caster um 360° drehbar. Auf die zuvor eingebaute Feder wird nun verzichtet. Da Hartplastik unflexibel und bruchanfällig ist, setzt dieser Hersteller auf einen Fiberglas-Verbundstoff, wodurch das Maxboard® aufgrund der Flexibilität auch noch eine stoßdämpfende Eigenschaft hat und mit ca. 2,4 kg besonders leicht zu handhaben ist.

4. Kaufberatung – Darauf sollten Sie achten

4.a Material

Die gängigsten, verwendeten Materialien sind Hartplastik und Fiberglas. Diesen Unterschied merkt man im Gewicht, aber auch in der Qualität beim Fahren. Während Hartplastik jeden Stoß spüren lässt, wirkt sich das Fahren mit aus Fiberglas gefertigten Maxboard stoßdämpfend aus.

4.b Boardlänge

Die meisten Waveboards haben eine Länge von 81 – 86cm. Je kürzer das Board umso einfacher ist das Board für kleinere Fahrer zu bedienen. Für große Leute passen so ziemlich alle dieser Größen. Für besonders kleine Kinder von unter 1,20m Körpergröße sind auch noch kürze Waveboards erhältlich.

4.c Gewicht

Im Gewicht unterscheiden sich die Waveboards zum Teil erheblich, zwischen 2,4 kg und 4,5 kg ist alles dabei. Je leichter das Waveboard umso besser lässt es sich fahren, für Tricks benutzen und transportieren.

4.d Rollen

Die Waveboards sind in aller Regel mit Rollen mit weichem Härtegrad ausgestattet, um die ideale Bodenhaftung zu gewährleisten. Angaben zum Härtegrad finden sich bei den meisten Waveboard-Herstellern leider nicht. Die Rollenhärte wird zB. in „80A“ angegeben. Je niedriger die Zahl hinter oder vor dem A umso weicher die Rollen und besser die Bodenhaftung, jedoch umso höher der Verschleiß. Das gute Mittel um Rollenhärte „80A“ ist vermutlich die elegante Lösung. Beim Austausch der Rollen achten Sie unbedingt darauf, dass diese in die Caster (Radaufhängung) des jeweiligen Waveboards passen (Breite messen)!

4.e Kugellager (ABEC)

ABEC (Annular Bearing Engineering Committee) bezeichnet einen Fertigungsstandard bezüglich Laufgenauigkeit und Fertigungstoleranz der Lager und reicht von ABEC-1 bis ABEC-11. Die Fertigungstoleranz - nicht die Qualität (!) - des Lagers steigt entsprechend mit der ABEC-Zahl. In der Regel werden Waveboards mit ABEC 5, 7, 9 und 11 Kugellager angeboten. Ob diese Angaben immer stimmen ist kaum nachprüfbar, zumal selbst billigste Waveboards mittlerweile mit ABEC-15 Lager angeboten werden, um ein Qualitätslager vorzutäuschen - trotz maximaler Klassifizierung bis ABEC-11 ! Allgemein zu beachten ist, je höher die ABEC Einstufung, desto anfälliger sind die Lager auch gegen Schmutz, da durch die geringen Toleranzen ja auch der Platz fehlt, was dann zum Blockieren oder zu üblen Geräuschen führen kann.

5. Pflegetipps und Reinigung

Mit Steinchen und Dreck verunreinigte Rollen und Caster (Rollenaufhängung) lassen sich mit einer Bürste säubern. Durch regelmäßiges ölen der Caster- und Rollenlager sowie der ggf. vorhandenen Torsionsstangen-Einfassungen bleiben diese länger „geschmeidig“ und reduzieren derbe Geräusche. Die Deckoberflächen aus Plastik lassen sich in aller Regel leicht mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei körnigen Grip-Oberflächen lässt sich der trockene (!) Dreck meist einfach mit einer sauberen Bürste entfernen.

6. Waveboard fahren lernen

Waveboard fahren erscheint auf den ersten Blick komplizierter als es wirklich ist. Mit der richtigen Anleitung kann man es in ca. einer halben Stunde erlernen. Auch wenn es nicht ganz so schnell klappt, einfach noch etwas länger dranbleiben und es stellt sich das Gefühl vom Surfen ein. Zum Waveboard fahren lernen suchen Sie sich am besten eine gerade Straßenfläche, die keine größeren Unebenheiten und vor allem keinen Fahrzeugverkehr aufweist. Sackgassen, Parkplätze oder Skateparks sind zum Beispiel gut geeignet.
Wenn Sie dann schon sicher mit dem Waveboard fahren können und nun noch eine Steigerung suchen, dann versuchen Sie es doch mit Waveboard auf Eis zu fahren. Mit dem Maxboard zB. ist dieses möglich! Rollen raus, Eiskufen rein und los geht’s!

7. Schutzausrüstung

Für ausreichenden Schutz haben Sie bereits gesorgt?! Eigentlich sollte der Kopf bei allen Rollsportarten immer geschützt sein, denn Stürze kommen selbst bei den besten Profis vor. Nicht umsonst tragen fast alle Profis einen Helm bei ihrem Sport. Einen Helm (gleich welcher Art) empfehlen wir zumindest für die erste Stunde, bis Sie sicher mit dem Waveboard umgehen können. Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschützer schützen natürlich noch umfangreicher.

8. Waveboard kaufen – aber wo?

Wie bei nahezu jedem beliebten Sportartikel, ist auch der t im Bereich Waveboard unübersichtlich groß und von vielen Herstellern in unterschiedlichen Qualitäten und Ausführungen zu bekommen und von 20 bis 130 EUR ist alles dabei. Ob bei Discountern, Sportgeschäften oder anderen Läden vor Ort, oft haben Sie aufgrund geringer Lagerkapazitäten nur eine äußerst begrenzte Auswahl an Boards zur Auswahl. Daher haben wir für Sie in unserem Waveboard-Vergleich eine gute Übersicht über zuverlässig gute Waveboards zusammengetragen und auch unseren Waveboard Testsieger gekennzeichnet.